
Geerbte Immobilie – und das Finanzamt setzt den Wert zu hoch an?
Eine geerbte Immobilie kann steuerlich höher bewertet werden, als sie am aktuellen Markt tatsächlich wert ist. Besonders bei älteren oder stark sanierungsbedürftigen Häusern kann das zu einer unnötig hohen Erbschaftsteuer führen.
Das Problem: Standardisierte Bewertungsverfahren berücksichtigen den tatsächlichen Zustand einer Immobilie nicht immer ausreichend.
💡 Was können Betroffene tun?
Nach Bekanntgabe des Steuerbescheids bleibt in der Regel nur ein Monat für den Einspruch.
Ein niedrigerer tatsächlicher Marktwert kann beispielsweise durch ein Verkehrswertgutachten eines qualifizierten Sachverständigen nachgewiesen werden.
👉 Sinnvoll kann es bereits vorher sein, den voraussichtlichen Steuerwert mit einer realistischen Markteinschätzung zu vergleichen. Gerade bei erheblichem Renovierungs- oder Sanierungsbedarf können dabei deutliche Unterschiede sichtbar werden.
Wichtig: Eine niedrigere Bewertung ist insbesondere dann relevant, wenn durch die Immobilie die geltenden Freibeträge überschritten werden.
🏡 Unser Tipp: Wer eine Immobilie erbt, sollte den Wert nicht einfach ungeprüft übernehmen. Eine realistische Einschätzung des aktuellen Marktwerts kann eine wichtige Grundlage für die weitere steuerliche Prüfung sein.
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